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- Asthma
Beschreibung:
Die Schleimhaut der Bronchien reagiert überempfindlich und führt zu Husten. Der kann in Intervallen auftreten aber auch zur permanenten Belastung werden und im Alltag erhebliche Beschwerden mit sich bringen. Es gibt zwei Arten von Asthma: Beim allergischen Asthma sind die Auslöser meist Allergien gegen Tierhaare oder Hausstaubmilben. Diese Art tritt meist bei Kindern auf und wird häufig von Schnupfen und Neurodermitis begleitet. Nichtallergischen Asthma tritt nicht durch Allergien auf, sondern kann verschiedene Reize als Auslöser haben (Tabakrauch, Abgase, Stress etc.).
Ursachen:
Die Ursachen sind auch heute noch unbekannt. Allergien können zwar Auslöser der Krankheit sein - aber wie das genau zusammenhängt, ist noch offen. Neben der Verschreibung von Medikamenten ist es ganz wichtig sich über die Ursachen und Reize klar zu werden. Hinzu sollte eine Schulung der richtigen Atemtechnik besucht werden. In den letzten Jahren werden zudem alternative Heilmethoden dieser Krankheit immer beliebter.
- Demenz
Beschreibung:
Es beginnt normalerweise mit dem Vergessen einiger Dinge aus der jüngsten Vergangenheit. Das sind meist nur Kleinigkeiten, die einem selbst und anderen zunächst kaum auffallen. Mit fortschreitender Dauer der Krankheit werden die Erkrankten nicht nur immer vergesslicher, sondern können auch massive Persönlichkeitsänderungen und Emotionsausbrüche erfahren. Das Sprachzentrum im Gehirn wird u.U. ebenfalls befallen. Das Resultat sind Sprachstörungen, dem dann auch verwirrtes Umherrennen folgen kann. Das letzte Stadium der Krankheit können die Patienten nur noch mit kontinuierlicher Pflege überleben. Sie können in dieser Phase kaum noch Menschen wiedererkennen und Sprechen. Von der Diagnose bis zum Tod sind es etwa vier bis acht Jahre. Oftmals kann sich der Krankheitsverlauf aber auch auf 20 Jahre ausdehen. In Deutschland sind vermutlich rund eine Million Menschen von dieser Krankheit betroffen.
Ursachen:
So ganz geklärt sind die Ursachen hier noch nicht, aber die Krankheit beginnt in der Regel schon einige Jahrzehnte bevor sie in Erscheinung tritt und den Betroffenen im Alltag massiv behindert. Im Gehirn bilden sich dabei Ablagerungen, die die Kommunikation zwischen den Nervenzellen behindern. Als Folge dieser Störungen sterben dann Zellen in einigen Regionen des Gehirn ab.
Behandlung:
Leider gibt es gegen Alzheimer noch keine umfassende Vorbeugung und auch keine besonders erfolgreichen Behandlungsmethoden.
Vorbeugung:
Einige Betroffenen meinen durch hohe Vitamin E-Dosen Besserung oder zumindest keine Verschlechterung festgestellt zu haben. Im Allgemeinen meint man zudem zu beobachten, dass geistig besonders aktive Menschen die Krankheit wesentlich länger unterdrücken können. In der Zukunft könnte es Impfungen gegen diese Art der Demenz geben. Erste Tests in diese Richtung lassen jedenfalls hoffen.
- (Winter-)Depression
Beschreibung:
Frauen sind werden im Allgemeinen eher von Depressionen heimgesucht als Männer. Gerade in den Wechseljahren können diese Verstimmungen massiv den Alltag behindern. Oftmals sprechen Mediziner von einer Saisonal Abhängigen Depression (SAD) oder auch dem „Winterblues“. Letzteres meinjt allerdings eher eine kleine Verstimmung und noch keine richtige Depression.
Ursachen:
Im Winter fehlt es vielen häufig einfach an ausreichend Licht. Dadurch kommt die Hormonproduktion durcheinander die Betroffenen werden schnell müde und wirken oftmals gereizt und antriebslos. Hinzu kommt bei vielen verstärkter Appetit auf Süßigkeiten.
Behandlung:
Abhilfe zu schaffen ist in diesem Fall gar nicht so schwer. Gehen sie einfach alle zwei Tage etwas spazieren. Das dort aufgenommene Licht regt die Hormonproduktion an und kann der Antriebslosigkeit vorbeugen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie es schaffen sich aufzuraffen. Also los!
Vorbeugung:
Spezielle vom Arzt verordnete Licht- und Hormontherapien den Lichtmangel ebenfalls decken. Von Solariumbesuchen ist allerdings eher abzuraten, da das Licht hier nicht über die Netzhaut aufgenommen wird (meist schützt man die Augen unterm Solarium sogar mit einer speziellen Brille) und somit dem Müdigkeit auslösenden Hormon Melatonin nicht entgegen wirkt.
- Diabetes (auch: Zuckerkrankheit)
Beschreibung:
Als Diabetes bezeichnet man einen erhöhten Zuckergehalt im Blut.
Ursachen:
Es gibt zwei unterschiedliche Formen der Diabetes, nämlich den Typ-1 und den Typ-2. Beim Typ-1 hat der Patient einen Insulinmangel, da körpereigene Stoffe dieses Hormon nach der Produktion bekämpfen. Dieser Typ tritt meist schon im Kindesalter auf. Typ-2 hingegen nennt man auch Altersdiabetes und tritt erst bei Erwachsenen auf. Hier reagieren die Zellen nur schwach auf Insulin und benötigen entsprechend mehr. Die Produktion des Hormons lässt auf Dauer aber nach, da die Bauchspeicheldrüsen nach langer Zeit der Überproduktion ausgelaugt werden. Insulin wird vom Körper aber dringend benötigt, um Zucker aus dem Blut in Energie umzusetzen. Seltener ist die Schwangerschaftsdiabetes und die sekundäre Diabetes.
Behandlung:
Beim ersten Typ kann der Blutzuckerspiegel mit der Verabreichung von Insulin gesenkt werden. Beim zweiten Typ versucht man zunächst durch eine Ernährungsumstellung und Bewegung den Haushalt zu regulieren. Im weiteren Verlauf der Therapie kann aber auch hier Insulin verbreicht werden.
Vorbeugung:
Recht unklar ist die Entwicklung des Typ-1-Diabetes. Der Typ-2-Diabetes hingegen ist eine vererbbare Krankheit, die besonders aus zu wenig Bewegung und falscher Ernährung resultiert. Besonders Menschen mit einem dicken Bauch sind gefährdet Diabetiker zu werden. Wenn die Diabetes frühzeitig erkannt und auch richtig behandelt wird - also der Blutzuckerspiegel normalisiert wird, sollten dem Patienten keine weiteren Probleme und Folgeerkrankungen belasten. Abbgesehen von der permanenten Überwachung des Blutzuckerspiegels ist also ein normales Leben möglich.
- Haarausfall
Beschreibung:
Wenn im Kamm ein paar Haare hängen bleiben, bedeutet dass noch lange keinen Haarausfall. Hundert Haare verliert jeder im Laufe eines Tages - meist unbewusst. Erst wenn man mehr als diese Menge am Tag verliert, spricht man von Haarausfall. Fast jeder dritte Mann ist davon betroffen, aber nur jede zehnte Frau. Es wird unter dem hormonell-erblich bedingten Haarausfall, dem sogenannten Kreisunden Haarausfall und dem diffusen Haarausfall unterschieden.
Ursachen:
Die Ursachen für Haarausfall sind ebenfalls unterschiedlicher Natur. Beim recht seltenen Kreisrunden Haarausfall, der kahle Flecken am ganzen Kopf verursachen kann, wird eine Störung des Imunsystems vermutet. So richtig einig sind die Forscher sich hier aber nicht. Beim Diffusen Haarausfall können die Ursachen psychischer Natur sein oder auf eine falsche (einseitige) Ernährung zurückzuführen sein. Am häufigsten jedoch ist der hormonell-erblich bedingte Haarausfall (etwa 95% alle Haarausfälle).
Behandlung:
Die Behandlung von Haarausfall kann man ohne weiteres selbst in die Hand nehmen: Sie können sich z.B. die anderen Haar auch abschneiden. Das kann für die Psyche befreiend wirken, das das Gesamtbild dann wieder stimmt und sie eigentlich keiner auf Haarausfall ansprechen wird. Sie werden dann zum ""Glatzenträger"". Sie können aber auch versuchen die entstandenen Löcher mit dem noch vorhandenen Haar zu kaschieren, eine Mütze aufsetzen oder ein Toupet tragen. Letzteres ist in den letzten Jahrzehnten allerdings immer unpopulärer geworden. Wer viel Geld in seinen Kopf investieren kann und/oder will könnte sich über eine Haartransplantation informieren. Der geläufigste Versuch dem Haarausfall Herr zu werden ist aber die Behandlung mit Medikamenten. In den letzten Jahren wurde die Glatze immer gesellschaftstauglicher. Betroffene Männer müssen daher nicht in Depressionen verfallen und sollten sich mit die ""Krankheit"" anfreunden."
Vorbeugung:
Dem erblichen bedingten Haarausfall wird man aber nur schwer vorbeugen können. Die weiteren Faktoren wie Stress und einseitige Ernährung kann man aber unter Kontrolle bekommen.
- Herzinfarkt
Beschreibung:
Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland bekommen jedes Jahr so einem Herzinfarkt. Wichtig ist die schnelle Behandlung innerhalb weniger Stunden nach dem Infarkt. Die verstopften Aterien und der betroffenen Teil des Herzens drohen sonst abzusterben.
Ursachen:
Die häufigste Ursache eines Herzinfarkts ist die Verstopfung der Arterien um den Herzmuskel. Diese Verstopfung ist aber eher der Auslöser eines Infarkts. Die eigentlichen Ursachen sind Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, wenig Bewegung und natürlich das Rauchen.
Behandlung:
Zunächst muss der Arzt den Herzinfarkt eindeutig identifizieren. Oftmals handelt es sich nämlich glücklicherweise lediglich um eine Angina Pectoris. Dabei sind die Arterien nicht komplett verstopft, sondern nur verengt. Wurde der Herzinfarkt aber durch Notarzt, EKG, Herz-Ultraschall oder eine Blutuntersuchung festgestellt, muss sofort damit begonnen werden die Arterien wieder zu durchbluten. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Eine medikamentöse Behandlung oder das Setzen eines Katheters in die betroffene Arterie. Letzere Variante wird angewandt, wenn der Infarkt schon einige Stunden zurückliegt.
Vorbeugung:
Als Vorbeugung sollte ein gesunder Lebensstil entwickelt werden. Gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse, regelmäßige Bewegung und die Behandlung anderer Krankheiten wie Diabetes und den Blutwerten gehören dazu. Das Rauchen sollte natürlich auch eingestellt werden. Diese Maßnahmen schützen natürlich nicht vor einem Infarkt, können das Risiko aber erheblich Reduzieren, denn eine umfangreiche Vorsorge ist der beste Schutz gegen einen Herzinfarkt
- Impotenz
Beschreibung:
"Wer einmal nicht ""kann"", ist nicht gleich Impotent - so viel ist klar. Vielmehr muss die ""erektile Dysfunktion"" schon über einen längeren Zeitraum auftreten. Wenn ""Mann"" also ab und zu eine Erektionsstörung hat, ist das noch nicht als Krankheit anzusehen. Unter dem Begriff Impotenz versteht man übrigens auch die generelle Zeugungsunfähigkeit eines Mannes und nicht nur Erektionsprobleme."
Ursachen:
Wenn es beim Mann mal nicht klappt, kann das viele Ursachen haben. Besonders bei Männern unter 35 Jahren ist die Ursache dann meist psychischer Natur. Stress oder Depressionen können die Auslöser sein und das Sexleben und die Auslebung massiv behindern. Bei älteren Männern sind es allerdings überwiegend physische Ursachen: Übergewicht, Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Diabetes, eine Störung der Schilddrüsenfunktion, Leber- und Nierenleiden sowie übermäßiger Konsum von Nikotin, Alkohol und Drogen. Hormonelle Störungen und Behandlungen an der Prostata können ebenfalls Impotenz verursachen. Hinzu kommen natürlich noch mögliche Fehlfunktionen direkt an den Schwellkörpern.
Behandlung:
Durch die Vielzahl der Ursachen lässt sie die Frage nach der richtigen Behandlung an dieser Stelle nicht beantworten. Auf jeden Fall sollte aber die Ursache behandelt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die ärztliche Verordnung von erektionsteigernden Medikamenten.
Vorbeugung:
Die beste Vorbeugung ist ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität. Gerade Sport hat sich als wahrer Killer von Erektiosstörungen herausgestellt. Zudem soll man mit den Erektionen nicht mehr unbedingt sparsam haushalten (wie noch vor einigen Jahrzehnten empfohlen). Grund hierfür ist die Annahme, dass die Schwellkörper im Penis weniger anfällig für Durchblutungsstörungen werden, wenn sie oft genug durchblutet werden, sprich: wenn der Mann oft genug eine Erektion hat. Bei jüngeren Männern sind die nächtlichen Erektionen dafür ausreichend. Bei älteren Kandidaten kann regelmäßige Masturbation und Geschlechtsverkehr vorbeugen. So ganz ohne Kritiker ist diese Theorie zwar nicht, allerdings dürfte sie in der Auslebung auch keine Schäden verursachen.
- Migräne
Beschreibung:
Die pochenden Kopfschmerzen und das Gefühl ein Hämmern im Kopf zu haben dauern je nach Attacke zwischen vier Stunden bis zu 3 Tagen an. Generell sind Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer betroffen. Oftmals bleibt es nicht nur bei dem Kopfschmerz sondern es kommen auch noch Übelkeit und eine massive Lichtempfindlichkeit hinzu.
Ursachen:
"Häufig sind gleich mehrere Mitglieder einer Familie von der Krankheit betroffen - insofern kann Migräne vererbt werden. Weitere Ursachen sind bisher wissenschaftlich nicht eindeutig nachzuweisen. Es wird aber vermutet, dass das Gehirn eines Migränekranken vor und während einer Attacke quasi unter Volllast seht und kaum Entspannung findet. Dadurch kommt es zur verstärkten Aktivität der Nervenzellen und Aussendung von Botenstoffen, die auch die Schmerzen verusachen. Diese ""Volllast"" kann auch durch Stress, unruhigen Lebenswandel und unregelmäßige Nahrungsaufnahme erzeugt werden. Bei einigen Frauen tritt die Migräne zudem im festen Invervall mit der Menstruation auf."
Behandlung:
Es gibt keine Tests, die Migräne eindeutig nachweisen können Die Schmerzen sind lediglich Indizien, müssen aber vom Arzt genau analysiert werden. Erst dann ist eine gezielte Verodnung von Medikamenten möglich.
Vorbeugung:
So richtig vorbeugen kann man einer Migräne nur sehr schwer. Vielmehr sollte jeder Betroffene selbst herausfinden welche Faktoren die Auslöser sind und diese Auslöser dann versuchen zu vermeiden - oder wenigstens unter Kontrolle zu bekommen. Sport hilft in den meisten Fällen ebenso den Ausbruch einer Migräne zu verhindern. Wenn die Migräne im Anmarsch ist, hilft oft auch schon der Rückzug in dunklere Räume oder etwas Schlaf.
- Rheuma
Beschreibung:
Viele meinen, die Erkrankung an Rheuma - genauer an rheumatoider Arthritis, sei eine typische Krankheit älterer Menschen. Es kann jedoch jede Altersgruppe an dieser Entzündung erkranken.
Ursachen:
Die rheumatoide Arthritis ist eine Entzündung der Gelenke deren Ursachen bisher noch nicht vollständig geklärt sind. Die Forscher vermuten, dass genetische und eine Reihe weiterer Faktoren dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Behandlung:
Ziel ist es die fortschreitende Zerstörung der Gelenke aufzuhalten. Dafür ist eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Rheumatologen und der Physiotherapie nötig.
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
Beschreibung:
Eine Unterfunktion der Schilddrüse bewirkt, dass all Stoffwechselvorgänge erheblich langsamer ablaufen, weil die kein oder wenig Schilddrüsenhormone (T3 Trijodthyronin und T4 Thyrixin) produziert werden. Die Bildung dieser Hormone benötigt Jod. In Deutschland ist Jod aber in vielen Gebieten nicht in ausreichender Konzentration in den Lebensmitteln und Böden vorhanden. Lediglich Fische aus dem Meer weisen eine ausreichende Konzentration auf, werden für die Deckung des Bedarfs aber zu wenig gegessen. Die Verwendung von Jodsalz ist der Schlüssel zur ausreichenden Jodversorgung. Jodsalz wird glücklicherweise auch in fast 90% aller Haushalte in Deutschland verwendet. Wenn Salz - dann Jodsalz. Eine medikamentöse Behandlung einer Unterfunktion pegelt den Hormonhaushalt auf die richtige Dosis ein.
Behandlung:
Der Mediziner misst zunächst den T3 und T4-Gehalt im Blut. Später wird die Schilddrüse noch einer Ultraschalluntersuchung unterzogen. Neben der Einnahme von Jodsalz ist es nötig den Hormonhaushalt medikamentös zu behandeln.
- (Ein-)Schlafstörungen
Beschreibung:
Etwa ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung leidet an Schlafstörungen. Schlafen hat nicht nur die Funktion die körperliche Leistungsfähigkeit wieder herzustellen, sondern auch die Psyche auszugleichen. Wer unruhig oder nicht durchschläft, wird auf Dauer unausgeglichen sein.
Ursachen:
Schlafstörungen können verschiedenste Ursachen haben. Einerseits natürlich Schmerzen an anderen Körperteilen, die das Einschlafen herauszögern. Andererseits - und das ist sicherlich auch weitaus häufiger der Fall - können die Einschlafprobleme psychische Ursachen haben. Dabei ist gelegentliches Grübeln am Abend zunächst noch kein akutes Problem. Treten aber auf Dauer am Abend Trauer, Sorge und Angst auf, sollte unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden. Ältere Patienten leiden mitunter sogar gar nicht an den vermuteten Schlafstörungen, sondern benötigen ganz einfach erheblich weniger Schlaf als noch in den Jahren zuvor. Der Grund dafür kann ein wesentlich ausgeglichenerer Lebenswandel oder aber auch regelmäßiger Mittagsschlaf sein. Nach so einem kann man dann natürlich nicht um 22 Uhr schon wieder schalfen gehen.
Behandlung:
Es gibt viele Schlafmittel auf dem Markt. Generell sollte man sie aber nur über einen kürzeren Zeitraum oder in besonderen Situationen einnehmen. Der Körper gewöhnt sich zudenm sehr schnell an diese Tabletten, sodass man bei längerer Einnahme immer stärker dosieren müsste.
Vorbeugung:
Alkohol hilft nur in den wenigsten Fällen. Oftmals wacht man nach dem Genuß nachts wieder auf oder verlagert das Problem des Einschlafens bis nach dem dann nötigen nächtlichen Toilettengang. Kaffee und andere belebenden Getränke sollten natürlich auch vermieden werden. Lesen hilft vielen Betroffenen besonders gut. Zudem sollte man versuchen morgens immer zur gleichen Zeit aufzustehen (unabhängig von der Einschlafzeit). Dadurch wird man sicherlich von allein müde werden. So regelt sich der Schlafhaushalt von selbst. organische Störfaktoren wie Zahnschmerzen o.ä. sollte behandelt werden.
- Schlaganfall
Beschreibung:
Generell unterscheidet man den Schlaganfall in zwei unterschiedliche Formen. Es gibt zum einen den unblutigen Schlaganfall, bei dem sich Blutgefäße im Gehirn verengen oder sogar verschließen. Dadurch kommt es zu einer nicht ausreichenden Versorgung der Gehirnzellen. Als Folge sterben diese dann ab. Etwa 80% aller Schlaganfälle gehören diesem Typ an. Zum anderen kann der Schlaganfall auch nach einer Hirnblutung auftreten. Dabei platzt eine Ader im Kopf. Auch hier kann Hirngewebe absterben. Mithilfe einer Computer-Tomographie (CT) oder einer Kernspin-Tomographie (MRT) kann der Schlaganfall bestimmt werden. Bei der Untersuchung sind genaue Angaben des Betroffenen sehr wichtig. Da viele Opfer sich nach einem Schlaganfall meist nur schlecht konzentrieren können. Der Partner sollte daher ruhig mit zur Untersuchung gehen.
Ursachen:
Hauptursache für Schlaganfälle ist Bluthochdruck. Die Adern verlieren durch jahrelangen Druck ihre Elastizität und können bei erhöhter Anstrengung Risse bekommen. Weitaus seltener sind Folgen von Kopfverletzungen, Tumoren oder Drogenmissbrauch (besonders Kokain und Amphetamine können Hirnblutungen verursachen). Nikotin und Bewegungsmangel, Diabetes und Übergewicht sind weitere Ursachen, die allerdings beeinflussbar sind. Bei Frauen erhöht sich das Risiko zudem noch drastisch, wenn zu einem dieser Leiden noch die Pille eingenommen wird. Die Pille selbst erhöht das Risiko eines Schlaganfalls aber nicht. Weniger beeinflussbar ist hingegen die genetische Veranlagung für einen Schlaganfall.
Behandlung:
Ein Schlaganfall muss in jedem Fall klinisch behandelt und beaufsichtigt werden. Die Ärzte versuchen dann die Verstopfung aufzulösen. Möglichst schnell muss dann die Reha des Patienten aufgenommen werden, um die verlorenen Fähigkeiten wieder herzustellen. Das betrifft evtl. gelähmte Körperteile und die Sprachfähigkeit. Dabei reagiert jeder Schlaganfall-Patient anders auf die Maßnahmen. Einige können bereits nach kurzer Zeit wieder ohne Probleme den Alltag meistern, andere brauchen dafür Jahre.
Vorbeugung:
Um einem Schlaganfall vorzubeugen, sollte versucht werden den erhöhten Bluthochdruck zu senken.
- Wechseljahre
Beschreibung:
Die Wechseljahre sind eine Achterbahnfahrt der weiblichen Hormone und Gefühle. Der Östrogenspiegel sinkt erheblich. Dadurch wird das Testosteron im Körper immer dominanter - obwohl auch dieser Hormonspiegel im Laufe der Jahr sinkt. Das Resulat ist eine erhöhte Aggressivität -aber auch ein verringertes sexuelles Begehren und erhebliches Stimmungsschwankungen. Viele Männer berichten von einer richtigen Streitlust ihrer Partnerin. Meist beginnen die Wechseljahre mit Anfang 40. Ein weiteres Hormon, dessen Konzentration erheblich abnimmt ist Oxytocin. Dieses sogenannte Treuehormon wird normalerweise beim Geschlechtsverkehr freigesetzt und bewirkt bei Frauen zudem die Bindung an den Partner. Dadurch erklärt sich auch das scheidungswilligere Verhalten von Frauen.
Behandlung:
Es gibt eine Vielzahl an Produkten und Hormonzusätzen, die Frauen durch die Wechseljahre bringen sollen. Längst nicht alle sind dabei sinnvoll. Die richtige Versorgung sollte der Arzt nach einigen Hormontests individuell ausarbeiten.
Vorbeugung:
Nach einigen Jahren lassen die Hitzewallungen wieder nach und auch die Gemütslage stabilisiert sich wieder. Natürlich wird man nicht wieder so werden wie vorher - die Hormonspiegel bleiben verringert. Allerdings sind die meisten Frauen nach einiger Zeit wieder ausgeglichener.
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